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Lasek und EPILASIK

Die Lasek (Laser Epithelial Keratomileusis) bzw. EPILASIK (Epitheliale in situ Keratomileusis) Methode ist eine Weiterentwicklung der PRK. Sie findet generell Anwendung als Alternative zur Lasik Augen Op.

Mit dieser Augenoperation, die allgemein als sanfter angesehen wird als die Lasik, können Weitsichtigkeit bis +3 dpt, Kurzsichtigkeit bis -6 dpt und Stabsichtigkeit bis 3 dpt wissenschaftlich anerkannt behandelt werden. Die Operation geschieht ambulant, das heißt Sie können nach der Augenoperation nach Hause gehen.

Unterschied zur klassischen Lasik Behandlung

Lasek ist der Lasik Methode sehr ähnlich. Sie Unterscheidet sich nur im ersten Schritt, der Abklappung des so genannten Hornhaut Flaps. Hierbei wird bei der Lasek Methode einfach nicht so tief in die Hornhaut geschnitten wie bei der Lasek Methode.
Somit wird nur eine sehr dünne Hornhautschicht (Epithel) aufgeklappt und der Excimer Laser berichtigt die Fehlsichtigkeit in höheren Schichten der Hornhaut als bei der Lasik.

Die Schmerzen sind bei der Lasek und EPILASIK postoperativ größer als bei der Lasik Operation. Jedoch können Lasek und EPILASIK auch bei Patienten eingesetzt werden, bei denen eine Lasik wegen zu dünner Hornhaut nicht in Frage kommt.

Unterschiede Lasek zu EPILASIK

Bei Lasek wird das Epithel mit einem Rundmesser (Mikrotrepan) und einer 20%igen Alkohollösung abgelöst. Bei EPILASIK geschieht dieser Prozess mit einem sogenannten stumpfen Hobel.

Der Ablauf der Operation


Die Vorbereitung:

Die Vorbereitung auf die Operation dauern ungefähr 30 Minuten. Der Patient bekommt mehrmals Augentropfen um das Augen lasern völlig schmerzfrei zu gestalten (lokale Anästhesie). Während dessen gibt der Arzt die in Voruntersuchungen gewonnenen Daten in den Computer ein. Der Excimer Laser wird nun nochmal auf seine Funktionen hin überprüft. Dafür gibt der Operateur mehrere Testschüsse mit dem Laser ab. Nun legen Sie sich mit dem Rücken auf eine Liege. Der Augenarzt reinigt Bindehaut und Auge um Infektionsgefahren zu minimieren. Ihr Auge wird in eine Lidsperre eingesetzt die Reflexartiges Zwinkern vermeidet. Bevor der Operateur Sie unter den Laser schiebt, erklärt er Ihnen nochmals den Vorgang der Operation und wie Sie sich verhalten sollen.

Die Präparation des Epithels:

Nun löst der Augenarzt eine sehr dünne Schicht der Hornhaut (Epithel) und klappt Sie ab. Jetzt erscheint ein kleiner Lichtpunkt den der Patient während der Augen Op fixieren soll. Wenn der Lichtpunkt verschwommen daherkommt macht das nichts.

Die Korrektur der Fehlsichtigkeit:

Nun kommt die eigentliche Korrektur der Fehlsichtigkeit. Mit dem Excimer Laser werden jetzt genau berechnete Schichten der Hornhaut abgetragen und die Brechkraft des Auges so korrigiert. Diese Behandlung dauert nur wenige Minuten und ist völlig schmerzfrei.

Nach der Korrektur durch EpiLasik oder Lasek

Nach der Behandlung wird das Auge gereinigt, das Epithel zurück geklappt und der Patient bekommt eine weiche Kontaktlinse auf das Auge gelegt, welche ein paar Tage auf dem Auge bleiben soll und die Schmerzen verringert. Schmerzen treten etwa 30 Minuten nach dem Augen lasern auf. Der Patient nimmt jetzt noch eine halbe Stunde im Wartezimmer Platz und bekommt dabei einen Augenverband zum Schutz angelegt.
Hinweis:
Die hier angebotenen Informationen dürfen in keinem Fall als Ersatz für eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte angesehen werden.

Der Inhalt von www.augen-lasern-basics.de kann und darf nicht verwendet werden, um selbstständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.