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Die Lasik

Lasik (Laser In Situ Keratomileusis) ist die derzeit am häufigsten durchgeführte Augen OP und zählt zur refraktiven Chirurgie. Mit dieser Methode lässt sich Kurzsichtigkeit bis maximal -12 dpt, Weitsichtigkeit bis +4 dpt und Hornhautverkrümmung bis 3 dpt korrigieren.

Die Lasik OP ist von den führenden Augenarztverbänden BVA und DOG wissenschaftlich anerkannt. Die Operation geschieht ambulant, das heißt Sie können nach der Augenoperation nach Hause gehen.

Lasik - Ablauf der Operation


Die Vorbereitung:

Der Kunde erhält vom Operateur 20 bis 30 Minuten vor dem Augen lasern mehrmals Augentropfen um das Auge zu betäuben und die Operation schmerzfrei zu gestalten. Bei Bedarf können auch Schmerztabletten verabreicht werden.
Jetzt gibt der Augenarzt die in den Voruntersuchungen ermittelten Werte in den Computer ein und prüft die Funktionstüchtigkeit des Excimer Lasers mit mehreren Testlaserschüssen. Danach legt sich der Patient mit dem Rücken auf eine für Ihn vorbereitete Liege, wobei der Augenbereich steril abgedeckt wird. Anschließend reinigt der Operateur das Auge und die Bindehaut des Patienten um eine Infektion auszuschließen. Das Auge wird nun in eine Lidsperre eingeklemmt um reflexartige Zwinkerbewegungen zu verhindern. Zu guter Letzt der Vorbereitungen wird Ihnen der Arzt noch einmal den Vorgang der Augen Operation erklären und dem Patienten Anweisungen geben, wie er sich zu verhalten hat. Jetzt wird der zu Operierende unter den Excimer Laser geschoben.

Die Präparation des Flaps:

Der zweite Schritt besteht darin mit einem Mikrokeratom (Hornhauthobel) oder einem Femtosekundenlaser (bei der Femto-LASIK) eine dünne Lamelle (in der Regel 130 bis 160 µm, Flap genannt) von der Hornhaut einzuschneiden und abzuklappen um im darunter liegenden Bereich die Fehlsichtigkeit korrigieren zu können. Das Auge wird dabei bei der normalen Lasik Behandlung von einem Saugring fixiert, der sich an den Augapfel ansaugt. Das erzeugt bei manchen Patienten ein unangenehmes Gefühl, ist aber völlig ungefährlich nur von kurzer Dauer. Dann wird der Mikrokeratom eingesetzt um eine sehr dünne Scheibe Hornhautgewebe parallel zur Hornhaut von 8 – 9 Millimetern Durchmesser zu schneiden. Das Scheibchen (Flap) wird nicht vollständig abgetrennt, sondern nur weggeklappt.

Die Korrektur der Fehlsichtigkeit:

Auf dem darunterliegenden Gewebe wird dann mittels Excimer Laser die Korrektur der Fehlsichtigkeit vorgenommen. Hierbei werden Hornhautzellen (Kollagenfaser) aufgespalten und abgetragen. Diese Prozedur dauert nur ungefähr eine Minute.

Nach der Korrektur durch eine Lasik Operation:

Jetzt geschieht folgendes, der Augenarzt spült die Wunde ausgiebig aus, um Infektionen vorzubeugen. Danach wird die Hornhautlamelle (Flap) wieder zurückgeklappt. Sie saugt sich innerhalb von 120 Sekunden wieder eigenständig am Auge an und bildet ein natürliches Pflaster das am nächsten Tag schon wieder relativ fest aufsitzt. Der Flap wächst im Laufe der folgenden Wochen wieder vollständig mit dem Auge zusammen. Jetzt nimmt der Patient noch etwa 30 Minuten im Wartezimmer platzt um sich zu entspannen. Der Augenarzt untersucht das Auge zum Abschluss noch einmal und legt dem Patienten einen Augenverband an.

Vorteile bei einer Lasik Behandlung:

Nachteile bei einer Lasik:

Hinweis:
Die hier angebotenen Informationen dürfen in keinem Fall als Ersatz für eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte angesehen werden.

Der Inhalt von www.augen-lasern-basics.de kann und darf nicht verwendet werden, um selbstständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.